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Flieger Rucksack

Als begeisterter Alpenflieger ist es lästig den Flieger unter den Arm zu klemmen und den Alu-Koffer in der anderen Hand. Dann stolpert man auf engen Pfaden oder zwischen den Kuh Gattern durch. Ein Flieger Rucksack ist ja nichts neues, alte Hasen haben so was schon lange.

Am besten hat sich bis jetzt ein normaler Wanderrucksack bewährt da der Tragekomfort besser ist. Den Rucksack hatte ich mal bei ALDI für um die 30 Euro gekauft. Er trägt sich sehr gut, aber die Qualität ist an einigen Stellen nicht besonders. Es mussten einige Nähte nachgenäht werden da diese ohne große Belastung gleich gerissen sind, jetzt ist er aber tauglich. Der Rucksack ist innen zwei geteilt. Mit einem Reißverschluss kann man den Zwischenboden öffnen und die Komplette Länge nutzen. Diese reicht natürlich für den Transport von Flugmodellen noch nicht ganz aus.

Es wurde also eine Verlängerung (schwarzes Teil) in den Rucksack mit eingenäht (am Übergang graues Teil/Rucksack) . Nun habe ich eine Tiefe von 130cm. Flieger bis 2,5m verschwinden jetzt komplett im Rucksack. Als Verschluss ist eine Kordel eingenäht mit dem man den Rucksack oben zu ziehen kann. Zwei Rümpfe passen links und rechts in die Außentaschen des Rucksacks und werden mit den vorhandenen zwei Gurten gehalten.

Stülpt man die zusätzliche schwarze Verlängerung wieder in den Rucksack, klettet die Haube wieder an, so kann der Rucksack wieder ganz normal genutzt werden. 2 in 1, Treckingrucksack und Fliegerrucksack :-)

Rucksack mit Verlängerung (schwares Teil)


Da der Rucksack eine angenähte Haube hat, muss diese für den Transport von Modellen abnehmbar sein. Sonst stört diese beim Tragen des Rucksackes im Genick. Die Haube wurde abgeschnitten und mit Klettband versehen. So ist diese jederzeit wieder benutzbar.

Abnehmbare Haube



Der erste Versuch..trug sich nur nicht bequem.

Also, in der Bucht für einen Euro einen alten Rucksack mit Alu-Gestell ersteigert. Den Rucksack erst mal entsorgt (hat eh gemüffelt), die Gurte konnte man noch verwenden. Als Koffermaterial habe ich mich für eine 3mm dicke ABS Kunststoffplatte entschieden welche eh noch herum lag. Der Vorteil von diesen Platten ist das man diese mit einem Heißluftfön verformen kann. Blöderweise ist das Alu-Gestell im Rückenbereich gebogen. Also habe ich den Koffer aus zwei teilen gefertigt. Für das gebogene Rückenteil und für die Rückseitige Abdeckung. An einem Stück hätte es nicht geklappt. Die zwei Hälften wurden mit Blindnieten verbunden. Um etwas Gewicht zu sparen und um einen besseren Zugang zu haben wurden noch einige große Löcher ausgesägt. Der Koffer ist 40 cm breit, 20 cm tief und 110cm hoch. Da passt schon was rein. Der ganze Rucksack wiegt 2,4 kg.